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Temporäre Identifikation

Beschreibung der Basiskomponente Temporäre Identifikation

Die Basiskomponente Temporäre Identifikation ist eine E-Government-Anwendung, zur sicheren Identifizierung anhand eines elektronischen Identitätsnachweises. Diese Identifizierung erfolgt über den bereit gestellten eID-Service Sachsen (bzw. eID-Server).

Teilkomponenten und deren Funktionen

Bei der BaK Temporäre Identifikation handelt es sich um einen Vertrauensdienst zur Identifizierung des Kommunikationspartners beispielsweise über den elektronischen Personalausweis (PA) oder des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) unter Nutzung

  • eines eID-Servers,
  • einer AusweisApp.

eID-Server (Governikus Autent-Server):

Hard- und Softwarekomponente zur Integration der eID-Funktion in E-Government Anwendungen mit folgenden Funktionen.

  • sichere Kommunikation mit der Client-Software (z.B. AusweisApp) und dem Personalausweischip, Weitergabe der ausgelesenen Daten an die E-Government-Anwendung
  • Prüfung der Authentizität und die Gültigkeit des Personalausweises,
  • regelmäßiger Bezug neuer Berechtigungszertifikate vom Anbieter für Berechtigungszertifikate, sowie aktualisierter Sperrlisten.

Der Freistaat Sachsen nutzt die IT-Planungsrat-Anwendung Governikus Autent als eID-Service der Governikus KG.  Zur einfachen Anbindung mehrerer Verfahren mit jeweils einem separaten Berechtigungszertifikat an den Autent-Server sowie zur Anbindung mehrerer Fachverfahren über ein zentrales Berechtigungszertifikat und der entsprechenden Protokollierung wird das Modul Autent ID Connect eingesetzt.

AusweisApp:

Die AusweisApp ist ein Client-Programm, welches die Kommunikation zwischen Kartenlesegerät und dem eID-Server übernimmt. Dazu kann die AutentApp von Governikus KG bzw. die AusweisApp2 des Bundesministerium des Innern (BMI) eingesetzt werden.

Berechtigungszertifikat:

Behörden, die elektronische Dienste mit einer Identifizierungsfunktion per Personalausweis (PA) anbieten wollen, müssen über ein entsprechendes Berechtigungszertifikat verfügen, welches bei der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate (VfB) beim Bundesverwaltungsamt beantragt werden kann. Erst dadurch können die durch das Berechtigungszertifikat frei gegebenen Daten ausgelesen werden, die auf dem Personalausweis gespeichert sind.

Schematische Darstellung der Beantragung eines Berechtigungszertifikates bei der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate beim Bundesverwaltungsamt
(© SMI)

Nutzer und gegenwärtige Einsatzbereiche

Für Verwaltungskunden und Verwaltungen:

Beispiele im Praxiseinsatz

Marginalspalte

Weiterführende Informationen im E-Government Extranet

Hinweis: Zugriff nur aus SVN und KDN möglich.

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Anwendungsbetreuung

Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste

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Basiskomponenten- verantwortung

Herr Terhaag

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    Sächsisches Staatsministerium des Innern
    Wilhelm-Buck-Straße 4
    01097 Dresden
  • SymbolE-Mail

Kommunale Mitnutzung

Die Basiskomponente Temporäre Identifikation steht der kommunalen Seite zunächst ausschließlich im Rahmen der Pilotierung des i-Kfz Verfahrens zur Verfügung.

Elektronische Identifikation und Unterschrift mit dem Personalausweis (PA)

Logo neuer Personalausweis (Quelle: BMI)

AusweisApp 2 (Quelle: Governikus KG)

Die AusweisApp2 zur elektronischen Identitätsfeststellung per eID-Funktion des neuen Personalausweises.

Aktualisierungsdatum: 30.03.2017
© Sächsisches Staatsministerium des Innern