Portalthemen

Schnelleinstieg der Portalthemen

    Webinare zur Cybersicherheit

    Anlässlich des Digitaltags ging die Sächsische Staatskanzlei mit Live-Hacking-Veranstaltungen ins Netz. Über "Weitere Informationen" finden Sie die Aufzeichnungen der Webinare.

    Weitere Informationen
    Das Bild zeigt das Plakat zum Digitaltag 2020

    IT- und Organisationsforum 2020

    2020 wird wegen der Corona-Krise leider kein IT- und Organisationsforum (ITOF) stattfinden. Über die Planungen für das 10. ITOF informieren wir Sie zu gegebener Zeit.

    Logo und Termin des ITOF 2020

    Ihre Meinung - Ihre Ideen sind gefragt

    Das Online-Beteiligungsportal für den Freistaat Sachsen

    Beteiligen Sie sich an freien Dialogverfahren sowie formellen Beteiligungsverfahren des Landes oder der Kommunen.

    Beteiligungsportal
    Das Beteiligungsportal für den Freistaat Sachsen
    Hauptinhalt

    Aktuelles

    Sachsen stärkt Abwehrkräfte gegen Cyberbedrohungen

    Das Sächsische Kabinett hat sich in seiner Sitzung am 22. September 2020 umfangreich mit dem Thema Informationssicherheit befasst. Gast in der Kabinettssitzung war der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm. Die Mitglieder der Staatsregierung informierten sich über die hohe und weiter steigende Bedrohungslage aus dem Cyberraum und erörterten Maßnahmen zur besseren Gewährleistung der Informationssicherheit in Staat und Verwaltung. Vorgestellt wurde auch der neue Standort des BSI in Freital, der seit Ende 2019 aufgebaut wird.

    „Jede Investition in Digitalisierung und Sicherheit stärkt den Freistaat Sachsen. Das BSI steht dem Freistaat dabei als verlässlicher Partner zur Seite“, so BSI-Präsident Schönbohm.

    Anlässlich des Besuchs des BSI-Präsidenten stellte Thomas Popp, Staatssekretär in der Sächsischen Staatskanzlei und Mitglied der Staatsregierung, den Jahresbericht zur Informationssicherheit im Freistaat Sachsen vor. Basis hierfür ist das sächsische Informationssicherheitsgesetz, das vor gut einem Jahr in Kraft trat. Nur wenige Bundesländer verfügen über solch einen klaren Rechtsrahmen für die Informationssicherheit.

    Staatssekretär Thomas Popp: „Auch die sächsischen Behörden werden täglich aus dem Internet angegriffen. So mussten von den 185 Millionen E-Mails, die in den vergangenen 12 Monaten an Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung adressiert waren, 85 Prozent bereits vor der Zustellung aussortiert werden, weil sie Spam oder Schadcode enthielten. Schon ein Klick auf den falschen Link kann eine ganze Behörde lahmlegen. Davon sind wir bislang verschont geblieben. Damit wir künftig immer weniger auf Glück oder Zufall angewiesen sind, habe ich im Kabinett die Notwendigkeit einer Stärkung der personellen, finanziellen und technischen Ressourcen im Bereich der Informationssicherheit dargelegt."

    Nach der Kabinettssitzung waren StS Popp und der BSI-Präsident Teilnehmer der Kabinettspressekonferenz und verdeutlichten auch in diesem Rahmen noch einmal die Bedeutung der Informationssicherheit im Zeitalter der Digitalisierung. Bei einem anschließenden Fototermin im Lagezentrum des SAX.CERT konnten sich die Medienvertreter ein Bild von der aktuellen Cyberbedrohungslage machen und mit den Experten der „schnellen Eingreiftruppe“ des Computernotfallteams ins Gespräch kommen.

    Der Jahresbericht 2020 des Beauftragten für Informationssicherheit ist unter nachfolgendem Link abrufbar.

    Neuer Studiengang "Digitale Verwaltung" an der HSF

    Staatssekretär Thomas Popp bei seiner Eröffnungsrede
    Der Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung der Sächsischen Staatskanzlei, Thomas Popp, bei seiner Eröffnungsrede.  © HSF Meißen

    Mit Beginn des Strudienjahres 2020/21 bietet die Hochschule Meißen (FH) einen neuen Bachelor-Studiengang »Digitale Verwaltung« an. Derzeit werden 16 Studenten auf ihre spätere Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung vorbereitet. Ziel ist es, die Verwaltungsstrukturen dadurch zu modernisieren.

    Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller hat am 2. September 2020 zusammen mit dem Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung der Sächsischen Staatskanzlei, Thomas Popp und dem Rektor der Hochschule Meißen (FH), Prof. Dr. Frank Nolden den neuen Studiengang eröffnet.

    Die Studenten werden an der Hochschule Meißen (FH) in sieben Semestern ausgebildet und erhalten nach erfolgreicher Abschlussprüfung den akademischen Grad des Bachelors of Science.

    Der Studiengang vermittelt dabei die Kompetenzen, die zur digitalen Aus- und Umgestaltung in öffentlichen Verwaltungen notwendig sind. Studienschwerpunkte sind neben Inhalten der Verwaltungswissenschaften, Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre auch interdisziplinäres Wissen über die Gestaltungsmöglichkeiten von modernen, durchgängigen und sicheren IT-gestützten Verwaltungsprozessen.

    Der Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung Thomas Popp sagte: »Für den anstehenden Transformationsprozess in der digitalen Verwaltung brauchen wir nicht nur IT-Spezialisten, sondern auch Veränderungsmanager und Multiplikatoren, die Verwaltung kennen und können. Der neue Studiengang »Digitale Verwaltung« an der Hochschule Meißen soll die Studierenden genau für diese Tätigkeiten befähigen.«

    Kontaktinformationen können über das Beteiligungsportal digital erfasst werden

    Werbeplakat für die Erfassung der Kontaktinformationen

    Zur Eindämmung der Corona-Pandemie können ab sofort Behörden und Einrichtungen in staatlicher bzw. kommunaler Trägerschaft kostenlos eine einfache Online-Anwendung nutzen, um Kontaktdaten von Besuchern digital zu erfassen. Über das sächsische Beteiligungsportal (Link unten) können sich interessierte Behörden und Einrichtungen für das Verfahren anmelden. Es wird für die jeweilige Einrichtung eine eigene Webseite erstellt, mittels der die Besucher einfach per Smartphone ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse hinterlassen können. Das soll die Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung im Fall von auftretenden Corona-Infektionen unterstützen.

    Staatssekretär Thomas Popp begrüßt diese neue Anwendung: „So können wir mit dem sächsischen Beteiligungsportal einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Mit wenigen Klicks können Besucher staatlicher und kommunaler Einrichtungen auf Nummer sicher gehen und ihre Kontaktdaten für eine mögliche Nachverfolgung hinterlassen. Das reduziert einerseits den Erfassungsaufwand bei den Einrichtungen und garantiert den Besuchern andererseits eine datenschutzkonforme Verarbeitung ihrer sensiblen Daten.“

    Die im Beteiligungsportal erfassten Kontaktdaten werden vier Wochen auf einem Server des Freistaates Sachsen im Freistaat Sachsen gespeichert und anschließend gelöscht. Sollte in dieser Zeit ein Infektionsfall bekannt werden, können über eine Recherche die Personen ermittelt werden, die sich im gleichen Zeitraum wie die infizierte Person in der Einrichtung aufgehalten haben. Die Recherche erfolgt auf Anforderung des jeweils zuständigen Gesundheitsamtes. Die Kontaktdaten der ermittelten Personen werden nur an das zuständige Gesundheitsamt weitergegeben, so dass mögliche Infektionsketten nachverfolgt und ggf. durch geeignete Schutzmaßnahmen durchbrochen werden können. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte wirkte bei der Entwicklung der neuen Anwendung mit.

    https://mitdenken.sachsen.de/corona-digital

    Bundesweites Treffen der Clearingstellenbetreiber - online ausgerichtet durch den SID

    Logo der Basiskomponente Deutsches Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV) 

    Der Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste ist am 2. September 2020 Gastgeber und Ausrichter des bundesweiten Treffens der Arbeitsgemeinschaft der Clearingstellenbetreiber (AG CSB). Auf  Grund der aktuellen Bedingungen findet das Treffen erstmals als Video- und Telefonkonferenz statt.

    Auf der Tagesordnung des Gremiums steht unter anderem die Umsetzung des elektronischen Nachrichtenaustauschs in den einschlägigen XÖV-Fachstandards. Aufgabenschwerpunkte der Arbeitsgruppe sind dabei die gezielte Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches zwischen den an der Nachrichtenübermittlung beteiligten Akteuren. Das sind beispielsweise Behörden, IT-Dienstleister und öffentliche Einrichtungen. Auch die Beratung und Begleitung von IT-Vorhaben in diesem Umfeld steht auf der Tagesordnung.

    Zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppe gehören u. a. die Koordinierungsstelle für IT Standards – KoSIT mit Beratungsfunktion, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das Bundeszentralamt für Steuern, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die Koordinierende Stelle DVDV und die Bundesdruckerei sowie der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice, Kirchenvertreter, Betreiber von Intermediären und Clearingstellen.

    Die freiwillige Zusammenarbeit der Mitglieder der AG CSB hat seit dem Bestehen 2005 maßgeblich dazu beigetragen, dass die Bundesrepublik Deutschland heute über rechtsverbindliche, effektive, standardisierte und sichere elektronische Kommunikationsstrukturen in ausgewählten Verwaltungszweigen verfügt.

    Sächsisches Verwaltungsnetz – vom BSI als sicher zertifiziert

    Das Bild zeigt einen Laptop und eine stilisierte schwarze Hand. die nach dem Laptop greift. Dazu der Text "Digital? Aber sicher!"

    Sicher ist sicher – in Sachsen gilt dies für das Sächsische Verwaltungsnetz (SVN). Der Freistaat verfügt über eine der modernsten Kommunikationsinfrastrukturen in Deutschland. Das hat jetzt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit einem Zertifikat bestätigt.

    „Wir sind stolz darauf, mit dem Sächsischen Verwaltungsnetz nicht nur schnelle und einheitliche Kommunikationsdienste innerhalb der Verwaltung Sachsens zu ermöglichen, sondern dies auch auf höchstem Sicherheitsniveau zu gewährleisten“, so der Beauftragte für Informationstechnologie (CIO) des Freistaats Sachsen, Staatssekretär Thomas Popp.

    „Mit der Zertifizierung des Sächsischen Verwaltungsnetzes 2.0 setzt das Land Sachsen ein starkes Signal: Informations- und Datensicherheit werden hier gelebt, die IT-Sicherheit der sächsischen Verwaltung ist in Land und Kommunen auf dem Stand der Technik.  Informationssicherheit gewährleistet sichere und reibungslos ablaufende Prozesse in Verwaltung und Wirtschaft. Dies ist ein deutlicher Standortvorteil für die  Länder und Kommunen, zu dem das BSI mit dem IT-Grundschutz beiträgt. Dieses Angebot richtete sich nicht nur an die Verwaltung, sondern auch an Unternehmen vom DAX-Konzern bis zum Mittelständler oder Selbstständigen“, so Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

    Im eigenständigen und geschlossenen Sächsischen Verwaltungsnetz kommunizieren derzeit etwa 1.300 staatliche und kommunale Behörden. Elektronische Verschlüsselung und Signaturen, zentrale Viren- und Schadcodeerkennung und eine in Sicherheitsstufen eingeteilte und überwachte Infrastruktur stellen sicher, dass die Daten der öffentlichen Verwaltung nicht in falsche Hände gelangen.

    Da Informationssicherheit mit der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche immer wichtiger wird, kooperieren das BSI und der Freistaat Sachsen bereits seit 2018. Die Computernotfallteams (CERT) beider Seiten arbeiten eng zusammen und tauschen Sicherheitsvorfälle und Gefährdungsanalysen aus. Zum Schutz des SVN setzt Sachsen zudem einen speziell vom BSI entwickelten Virenscanner ein. 

    Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von BSI und dem Freistaat Sachsen zeigt sich auch mit dem in Aufbau befindlichen BSI-Dienstsitz in Freital. Dort werden 200 BSI-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter arbeiten.

    Zur Medieninformation

    Beteiligungsportal des Freistaates für länderübergreifende Umfrage der Finanzämter genutzt

    Die Online-Befragung der Finanzverwaltungen zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Finanzamt wird regelmäßig bundesweit durchgeführt. 

    An der aktuellen Befragung von März 2019 bis Februar 2020 unter Federführung des Sächsischen Landesamtes für Steuern und Finanzen beteiligten sich ca. 188.000 Bürgerinnen und Bürger aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

    Für die Umfrage wurde das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen genutzt. Argumente dafür waren vor allem die sofortige und stabile Verfügbarkeit ohne zusätzliche Anschaffungskosten, die Barrierefreiheit der Anwendung und die intuitive Bedienung - auch mit mobilen Endgeräten.

    Während der gesamten Befragung gab es keine nennenswerten Auffälligkeiten in Bezug auf Performance und Verfügbarkeit des Beteiligungsportals. Damit hat sich deses leistungsfähige digitale Angebot des Freistaates Sachsen erneut länderübergreifend bewährt.

    Durch die Befragung haben die Finanzämter wichtige Hinweise zur Qualität ihrer Arbeit erhalten. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie sehr zufrieden mit ihrem zuständigen Finanzamt seien. Insgesamt wurde die Zufriedenheit mit einem erfreulichen Wert von 2,3 bewertet. Ausführliche Ergebnisse der Bürgerbefragung können Sie hier herunterladen.

    Elektronische Rechnungsstellung an die öffentliche Verwaltung möglich

    Die Rechnungstellung an die öffentliche Verwaltung ist jetzt mittels elektronischer Rechnung – kurz E-Rechnung – möglich. „Das macht das Einreichen, Verwalten und Begleichen von Rechnungen für Unternehmen und Behörden gleichermaßen schneller und einfacher. Es freut mich, dass wir im Sinne der Wirtschaft und in Erfüllung der EU-Vorgaben ein großes Stück vorangekommen sind“, sagte Staatssekretär und Mitglied der Staatsregierung Thomas Popp.

    Die EU-Richtlinie 2014/55/EU verpflichtet öffentliche Verwaltungen, seit dem 18. April 2020 Rechnungen elektronisch in Form einer E-Rechnung empfangen zu können. Für Unternehmen bedeutet die elektronische Rechnungsstellung eine schnellere Übermittlung und damit eine kürzere Bearbeitungsdauer.

    Die E-Rechnung muss mit dem sogenannten Standard XRechnung erstellt werden. Unternehmen melden sich dafür auf der zentralen Rechnungseingangsplattform an (Link unten) und erstellen dann Rechnungen direkt im Portal. Es ist auch möglich, E-Rechnungen mit der eigenen Rechnungssoftware zu erzeugen. Die elektronische Adresse des Rechnungsempfängers – die sogenannte Leitweg-ID – stellt die jeweilige Verwaltungsstelle mit der Auftragserteilung zur Verfügung.

    Weitere Informationen zur elektronischen Rechnungsstellung sowie eine Handreichung für Rechnungsersteller erhalten Sie unter www.e-rechnung.sachsen.de.

    Antragsassistent im Amt 24 für die Beantragung von Entschädigungen nach §56 Abs. 1a des IfSG

    Seit dem 31. März 2020 nimmt die Landesdirektion Sachsen Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde.

    Um die Antragstellung zu erleichtern, wurde zusammen mit der Sächsischen Staatskanzlei und der Firma Komm24 GmbH ein Online-Assistent entwickelt, der über Amt24 nutzbar ist.

    Antragsteller können ein persönliches Servicekonto im Amt24 anlegen, den Antrag komplett online ausfüllen, die notwendigen Nachweise per Mausklick beifügen und den Antrag elektronisch an die Landesdirektion übermitteln.

    Staatssekretär Thomas Popp dazu: »Die schnelle Umsetzung des Onlineverfahrens zur Verdienstausfallentschädigung zeigt, wir sind mit unserem Serviceportal Amt24 auf dem richtigen Weg. Es stellt zugleich einen Baustein zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und des Sächsischen E-Government-Gesetzes dar. Viele weitere Online-Angebote sind bereits freigeschaltet oder werden unter Hochdruck entwickelt.«

    CIO Thomas Popp zum Staatssekretär und Mitglied der Staatsregierung ernannt

    © Nikolai Schmidt

    Am 20. Dezember 2019 wurde der Beauftragte für Informationstechnologie (CIO) des Freistaates Sachsen Thomas Popp durch den Ministerpräsidenten Michael Kretschmer zum Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung ernannt. Zugleich wurde Thomas Popp zum Mitglied der Staatsregierung berufen. Dadurch sind die politischen Schwerpunktthemen Digitale Verwaltung, Verwaltungsmodernisierung und Personalstrategie direkt im Kabinett vertreten.

    Behörden des Freistaates Sachsen sperren Empfang von alten Office-Formaten in E-Mail-Anhängen

    Ab dem 1. Januar 2020 werden E-Mail-Anhänge mit alten Office-Formaten (.doc, .xls, .ppt) von den Behörden des Freistaates Sachsen nicht mehr entgegengenommen. In solchen Fällen wird lediglich der Mailtext zugestellt. Grund für die Sperrung sind Sicherheitserwägungen des Freistaates, da die alten Office-Formate seit Monaten u. a. dafür genutzt werden, mit darin versteckter Schadsoftware Computer und Netzwerke anzugreifen und lahmzulegen.

    Die Sperrung der alten Office-Formate wird im gemeinsamen Netz von Freistaat und Kommunen in Sachsen umgesetzt. Das betrifft demnach alle Behörden des Freistaates (im Sächsischen Verwaltungsnetz) und alle Kommunen, die an das Kommunale Datennetz angeschlossen sind. Sowohl Absender als auch Empfänger einer solchen E-Mail werden über die Sperrung des Anhangs informiert.

    Die aktuellen Office-Formate (.docx, .xlsx, .pptx) werden von den Behörden weiterhin entgegengenommen. Das Dateiformat docx wurde im Jahr 2003 mit dem Marktstart von Word 2003 eingeführt und ist das Standard-Dateiformat für Dokumente ab Word 2007.

    Regierungs- und Verwaltungshandeln offener gestalten – Sachsen ist dabei

    Das Bild zeigt des Titelblatt des Zweiten Nationalen Aktionsplanes der Teilnahme Deutschlands an der Open Government Partnership
    Der Zweite Nationale Aktionsplan zur OGP 

    Das Bundeskabinett hat am 4. September 2019 den Zweiten Nationalen Aktionsplan 2019-2021 der Teilnahme Deutschlands an der Open Government Partnership (OGP) beschlossen. Der Aktionsplan enthält insgesamt neun Verpflichtungen der Bundesressorts. Erstmals sind darüber hinaus auch Beiträge der Länder enthalten: Fünf Verpflichtungen der Regierungen Nordrhein-Westfalens, Sachsens sowie Schleswig-Holsteins ergänzen die Ebenen übergreifende Perspektive des Aktionsplans.
    Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit der Verpflichtung, sein Beteiligungsportal als zentrales Instrument der Bürgerbeteiligung inhaltlich und technisch weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wird die Nachnutzung der Komponente durch andere Bundesländer, wie schon in Nordrhein-Westfalen geschehen, angestrebt.
    Der Freistaat Sachsen wird zudem den gesetzlichen Rahmen und die informellen Prozesse weiterentwickeln, damit in Zukunft ein umfassender Pool an Verwaltungsdaten in hoher Qualität zur Verfügung steht. Damit diese Daten von Unternehmen und Bürgern auch komfortabel recherchiert und genutzt werden können, wird der Freistaat Sachsen bis Ende dieses Jahres sein Open Data Portal online stellen.

    Pressemitteilung der Sächsischen Staatskanzlei
    Pressemitteilung des Bundes
    Informationsseite des Bundes und Download des Aktionsplanes

    BMI, BMF und Freistaat Sachsen kooperieren bei Umsetzung der E-Rechnung

    Für den Freistaat Sachsen unterzeichnete Tobias Frick (stellvertretender Abteilungsleiter IT und E-Government in der Staatsverwaltung, Sächsische Staatskanzlei) die Erklärung. Der Bund wurde bei der Unterzeichnung durch Peter Batt (Abteilungsleiter Digitale Gesellschaft, BMI) sowie Fred Kellermann (Referatsleiter, BMF) vertreten. 

    Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben am 26. August 2019 mit dem Freistaat Sachsen in Berlin eine Absichtserklärung zur Mitnutzung der OZG-konformen Rechnungseingangsplattform (OZG-RE) unterzeichnet. Die Einführung der elektronischen Rechnung (E-Rechnung) ist ein zentraler Baustein zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.

    Das BMI, das gemeinsam mit BMF die Einführung der E-Rechnung in der Bundesverwaltung umsetzt, bietet der Wirtschaft mit der Plattform eine innovative und nutzerfreundliche Lösung für die Einreichung von E-Rechnungen an Einrichtungen der mittelbaren Bundesverwaltung. Diese Lösungen stellt das Bundesinnenministerium auch den Bundesländern zur Mitnutzung zur Verfügung. Die Rechnungseingangsplattform ermöglicht die einfache Erstellung von E-Rechnungen über eine komfortable Weboberfläche. Auch der Upload sowie die Einreichung via E-Mail oder PEPPOL einer schon erstellten E-Rechnung sind möglich.

    Zur Pressemitteilung des BMI

    „Elektronische Bohranzeige Sachsen 2.0“ ist online

    Der CIO des Freistaates Sachsen, Thomas Popp, bei seiner Rede in Freiberg anlässlich der Inbetriebnahme der elektronischen Bohranzeige Sachsen ELBA.SAX 2.0
    Der CIO des Freistaates Sachsen, Thomas Popp, bei seiner Rede in Freiberg.  © Sächsische Staatskanzlei

    Die Sächsische Staatskanzlei, das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, das Sächsische Oberbergamt sowie die unteren Wasserbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte haben am 21. August 2019 in Freiberg gemeinsam die „Elektronische Bohranzeige Sachsen – ELBA.SAX – 2.0“ in Betrieb genommen. Die verpflichtende Anzeige eines Bohrvorhabens wird damit deutlich einfacher und schneller.

    Das Online-Angebot ELBA.SAX ist bereits seit zweieinhalb Jahren produktiv im Einsatz. Obwohl dabei bereits 90 Prozent der Bohranzeigen vollelektronisch abgewickelt werden, waren bislang für einen Großteil der Bohrungen noch Anzeigen bei den unteren Wasserbehörden einzureichen. Nunmehr genügt die Verwendung einer einzigen, standardisierten Anzeige. Zudem müssen nur die fachlich erforderlichen Daten eingegeben werden, da sich die Formulare dynamisch anpassen und das System eine Reihe von Daten selbst ermittelt. Der Anzeigende erhält die Bestätigung des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in einem automatisierten Prozess nach drei Werktagen. Das im weiteren Verfahren erforderliche Einreichen der Ergebnisse der Bohrungen wird auch über ELBA.SAX abgewickelt. Die elektronische Akte im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie wird automatisch geführt. Außerdem ist nunmehr u. a. die vollständige Einbindung der fachlichen Belange der unteren Wasserbehörden umgesetzt. Der Anzeigende kann über das System mit allen beteiligten Behörden direkt kommunizieren und so beispielsweise Unterlagen nachliefern, auf Verzögerungen hinweisen oder die erste Ausbaustufe einer Vorlagenfunktion nutzen, die das lästige Abtippen von Formulardaten erspart.

    Download der Pressemitteilung vom 21. August 2019
    Elektronische Bohranzeige Sachsen – ELBA.SAX – 2.0

    Zweiter IT-Sicherheitstag Sachsen am 19. Juni 2019 in Dresden

    /
    (© Behördenspiegel/Stiebel)

    Eröffnungsrede des Amtschefs der Sächsischen Staatskanzlei und CIO des Freistaates Sachsen, Thomas Popp

    Das Bild zeigt den Amtschef der Sächsischen Staatskanzlei und CIO des Freistaates Sachsen, Thomas Popp bei seiner Eröffnungsrede zum zweiten IT-Sicherheistag Sachsen.
    /
    (© Behördenspiegel/Stiebel)

    BSI und Sachsen – Zusammenarbeit von Bund und Ländern; Rede von Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

    Das Bild zeigt Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik, bei seiner Rede.
    /
    (© Behördenspiegel/Stiebel)

    "Fake News – eine neue Bedrohung?" – Podiumsdiskussion mit dem Chef der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Oliver Schenk

    Das Bild zeigt die Teilnehmer der Podiumsdiskussion.

    Am 19. Juni 2019 fand in Dresden der zweite IT-Sicherheitstag Sachsen statt, den die Sächsische Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit dem Behörden Spiegel veranstaltete. An der Veranstaltung nahmen 210 Personen aus Landes- und Kommunalverwaltung sowie aus der Wirtschaft und von KRITIS-Betreibern teil. Der Behörden Spiegel berichtet dazu auf seiner Webseite unter dem Titel: IT-Sicherheit muss Führungsaufgabe sein

    Die Print-Ausgabe des Behörden Spiegels Juli 2019 berichte auf Seite 28 über den IT-Sicherheitstag Sachsen.

    Masterplan »Digitale Verwaltung Sachsen« verabschiedet

    Männer und Frauen halten an einem Tisch ein Meeting ab.
    Das Kabinett kam zum Thema Digitalisierung im Unternehmen Globalfoundries in Dresden zusammen.  © Sächsische Staatskanzlei

    Die Kabinettsmitglieder haben in ihrer Sitzung am 19.03.2019 den Masterplan »Digitale Verwaltung Sachsen« verabschiedet. Er ist das Regierungsprogramm zum Ausbau der elektronischen Verwaltung im Freistaat Sachsen.

    Der Masterplan enthält zwei Kernziele. Zum einen sollen bis Ende 2022 alle Verwaltungsleistungen gemäß OZG-Umsetzungskatalog (Onlinezugangsgesetz) elektronisch zur Verfügung stehen und zum anderen alle Verwaltungsverfahren soweit wie möglich innerhalb der Verwaltung durchgängig elektronisch bearbeitet werden. Weitere Ziele, wie zum Beispiel der Ausbau der digitalen Bürgerbeteiligung und der elektronischen Kommunikation, sind ebenfalls enthalten.

    Drei Teile gliedern den Masterplan. Im Zielteil sind die verbindlich umzusetzenden Ziele und Leitlinien vorgegeben. Dem schließen sich die Umsetzungsplanungen der Ressorts an, die zum einen den derzeitigen Ist-Stand abbilden und darauf aufbauend in groben Schritten die Wegmarken bis zur Zielerreichung vorgeben. Schlussteil ist der Maßnahmenkatalog, der derzeit über 100 einzelne Vorhaben der kommunalen und staatlichen Verwaltungen zur Untersetzung der Wegmarken enthält. Die beiden Teile Umsetzungsplan und Maßnahmenkatalog werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert und fort geschrieben.

    Die Staatskanzlei baut außerdem das bereits seit Oktober 2018 bestehende Serviceportal Amt24 weiter aus. Es soll als zentraler Einstiegspunkt fungieren, der auch auf mobilen Geräten einfach genutzt werden kann. Beispiele für geplante Online-Dienstleistungen sind Beurkundungen des Standesamts, die Anmeldung eines Hundes oder die An-, Um- und Abmeldung eines Kraftfahrzeuges oder die Anmeldung eines Gewerbes.

    © unsplash

    Mehr IT-Sicherheit im Verwaltungsnetz und bessere föderale IT-Kooperation

    Das Kabinett hat am 12. Februar 2019 beschlossen, den Gesetzentwurf zur Neurordnung der Informationssicherheit und den Gesetzentwurf zur Änderung des IT-Staatsvertrages in den Landtag einzubringen.

    Mit dem Informationssicherheitsgesetz schafft der Freistaat die Grundlage, dass alle Behörden in Sachsen moderne Erkennungs- und Abwehrtechnologien einsetzen dürfen, um Cyber-Angriffe zu erkennen und abzuwehren. Zudem sollen in allen Ministerien und Behörden IT-Sicherheitsbeauftragte eingesetzt werden. Mit dem Gesetz reagiert der Freistaat auf die wachsenden Herausforderungen für die Absicherung der Daten, die in den Behörden verarbeitet werden. Im Zuge des Informationssicherheitsgesetzes soll das Computernotfallteam Sachsen (SAX.CERT) personell aufgestockt werden, um die wachsende Zahl an Aufgaben zu bewältigen. Zugleich soll das SAX.CERT eine Servicestelle für den kommunalen Bereich werden, um Verwaltungen in Landkreisen und Gemeinden in der Cybersicherheit zu unterstützen.

    Beim Gesetz zur Änderung des IT-Staatsvertrages geht es um die Gründung einer Anstalt öffentlichen Rechts, in der personelle und finanzielle Ressourcen bei der föderalen IT-Kooperation gebündelt werden. Dieser Unterbau des IT-Planungsrates ist wichtig, um die umfangreichen Maßnahmen zu koordinieren, die sich aus dem Onlinezugangsgesetz (OZG) ergeben. Zudem verpflichten sich Bund und Länder, dem IT-Planungsrat für die Jahre 2020 bis 2022 ein Digitalisierungsbudget in Höhe von bis zu 180 Millionen Euro bereitzustellen.

    Servicekonto in Amt 24 freigeschaltet

    Die Startseite für das Servicekonto auf Amt24.sachsen.de
    Die Startseite des Servivekontos für Registrierung und Login.  © Sächsische Staatskanzlei

    Als weiterer Baustein bei der landesweiten Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes ist es ab sofort für alle Bürger und Unternehmen des Freistaates Sachsen möglich, Servicekonten auf amt24.sachsen.de einzurichten. Mit Kabinettsbeschluss der Staatsregierung vom 22. Januar 2019 wurde die Durchführungsverordnung zum Sächsischen E-Government-Gesetz um Regelungen zu dieser neuen Basiskomponente ergänzt.

    Nach einer einmaligen Online-Registrierung können im Servicekonto persönliche Daten oder Unternehmensdaten gespeichert werden, die dann für die Anmeldung an elektronischen Verwaltungsverfahren genutzt werden können. Sie werden künftig auch dazu dienen, von anderen Bundesländern oder dem Bund angebotene elektronische Verwaltungsleistungen in Anspruch zu nehmen. Die Bereitstellung elektronischer Verwaltungsverfahren, die Daten aus den eingerichteten Servicekonten nutzen, wird schrittweise bis Ende 2022 erfolgen.

    Über das von den staatlichen Behörden einheitlich angebotene Servicekonto wird es in Kürze nähere Informationen auf dieser Webseite unter »E-Government-Basiskomponenten« geben.

    Mehr Cyber-Schutz im Verwaltungsnetz

    Eine Frau bedient einen Laptop.
    Bis 2022 sollen die meisten Behördengänge überflüssig werden. 

    Die Verwaltung ist auf dem Weg der Digitalisierung. Bürgernähe im 21. Jahrhundert heißt auch: Ansprechende Angebote übers Internet und zügige, sichere Erledigung der Verwaltungsangelegenheiten von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Dafür muss die Politik die gesetzlichen Grundlagen schaffen. Denn auch in der digitalen Verwaltung brauchen wir Rechtssicherheit.

    »Am Ende werden mehr Bürgerfreundlichkeit und effizientere Verwaltungsabläufe stehen. Die Zeiten, in denen die Bürgerinnen und Bürger zum Amt müssen, um Anträge auszufüllen, gehen in den nächsten Jahren zu Ende«, so der Beauftragte für Informationstechnologie (CIO) des Freistaates Sachsen, Amtschef Thomas Popp. »Dies heißt aber auch, wir müssen uns vor Cyber-Angriffen schützen und uns gegen sie wehren. Dazu brauchen wir moderne Technik, geschulte Bedienstete in der Verwaltung und ausreichend Spezialisten in den Behörden.«

    Das Kabinett hat desßhalb in seiner Sitzung vom 20. November 2018 den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des E-Governments in den Landtag eingebracht. Das Gesetz verpflichtet öffentliche Auftraggeber in Umsetzung von EU-Recht zum Empfang und zur Verarbeitung elektronischer Rechnungen. Es ermöglicht zudem einen wichtigen Schritt in Richtung Open Data. Daten, die in der Verwaltung vorliegen, sollen Bürgern und der Wirtschaft maschinenlesbar bereitgestellt werden. Geregelt wird unter anderem auch die Einführung eines elektronischen Identitätsnachweises. Das Gesetz verpflichtet zudem die Behörden, untereinander elektronisch zu kommunizieren und sämtliche elektronische Verwaltungsleistungen über das Serviceportal Amt24 anzubieten.

    Darüber hinaus hat das Kabinett den Gesetzentwurf zur Neuordnung der Informationssicherheit zur Anhörung freigegeben. Eine hohe Informationssicherheit ist mittlerweile ein wichtiger Faktor für verlässliches und nachvollziehbares Verwaltungshandeln sowie für Vertrauen in die Verarbeitung von Daten durch die öffentliche Hand. Angesichts der stetig steigenden Gefährdungslage wurde ein Gesetzentwurf erstellt, der die Behörden im Freistaat ermächtigt, moderne Erkennungs- und Abwehrtechnologien einzusetzen. Ziel ist es, Cyberangriffe schnell und effizient abwehren zu können. Im Gesetz werden außerdem Vorgaben zur Organisation der Informationssicherheit, unter anderem durch das Sicherheitsnotfallteam, und Meldepflichten geregelt.

    zurück zum Seitenanfang