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Elektronische Signatur und Verschlüsselung

Wozu wird eine zentrale Basiskomponente Elektronische Signatur und Verschlüsselung benötigt?

Sogenannter „Rohling“ für eine Signaturkarte (Vorder- und Rückseite) des Freistaates Sachsen. Diese Karten werden an Verwaltungsmitarbeiter auf Antrag ausgegeben.

Sogenannter „Rohling“ für eine Signaturkarte (Vorder- und Rückseite) des Freistaates Sachsen. Diese Karten werden an Verwaltungsmitarbeiter auf Antrag ausgegeben.
(© Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Europa)

Die Einführung und der Betrieb der technischen Infrastrukturen, die für eine rechtsverbindliche Kommunikation in Verwaltungsverfahren notwendig sind, stellen erhebliche organisatorische und technische Anforderungen an die Verwaltungen. Es bietet sich daher besonders an, aufwändige und zentralisierbare Funktionen rund um die elektronische Signatur und Verschlüsselung verwaltungsübergreifend bereitzustellen.

Seit November 2006 steht den sächsischen Landes- und Kommunalverwaltungen die entsprechende Basiskomponente  Elektronische Signatur und Verschlüsselung (BaK ESV) zur Verfügung. Sie basiert auf Fachkonzepten des Bundes und Standardsoftware, deren Entwicklung von den Bundesländern gemeinsam koordiniert wird. Nutzer können somit auf eine praxisbewährte Infrastruktur zurückgreifen.

Langjährige Einsatzgebiete sind das Meldewesen, der Rechtsverkehr und das Gesundheitswesen. Dazu kommen relativ neue Einsatzgebiete wie das Pass- und Personalausweiswesen, Personenstands- und Ausländerwesen sowie Dienste zwischen den Verwaltungen. Insgesamt nutzen praktisch alle Landes- und Kommunalverwaltungen im Freistaat Sachsen die Funktionen der BaK ESV in dem einen oder anderen Teilbereich. Zum Beispiel werden durchschnittlich zirka 150.000 signierte und verschlüsselte Nachrichten im Monat ausgetauscht.

Was leistet die Basiskomponente?

  • Die Teilkomponente OSCI-Infrastruktur unterstützt die sichere Datenübermittlung gemäß OSCI-Standard der öffentlichen Verwaltung in Deutschland.
  • Die Teilkomponente sichere E-Mail ermöglicht es, E-Mails zu verschlüsseln und zu versenden sowie verschlüsselte E-Mails zu empfangen. Dies ist über E-Mail-Programme oder eine Online-Anwendung möglich.
  • Die Teilkomponente Elektronische Signatur und Verschlüsselung ermöglicht den Empfang von qualifiziert elektronsichen Dokumenten.
  • Die Teilkomponente elektronische Signatur ermöglicht die Erstellung von elektronischen und qualifizierten elektronischen Signaturen (gemäß deutschem Signaturgesetz), verschiedene Verfahren der Signaturprüfung und die Integration von Signaturen in Verwaltungsverfahren. Außerdem ist es möglich, mit Hilfe von Signatur-Zertifikaten Daten zu verschlüsseln oder zu entschlüsseln.
  • Unter der Teilkomponente Vertrauensdienste werden verschiedene Dienstleistungen erfasst: Hierüber erfolgt beispielsweise der elektronische Identitätsnachweis und die Authentifizierung der Nutzer (beispielsweise über die sogenannte eID, enthalten auf dem neuen Personalausweis). Die Prüfung von Zertifikaten (im Zusammenhang mit elektronischen Signaturen) kann hier vorgenommen werden. Außerdem werden Signaturkarten für die Landes- und Kommunalverwaltungen mit Hilfe dieser Teilkomponente ausgegeben.
  • Zusätzlich stehen in der BaK ESV Funktionen wie qualifizierte Zeitstempel, automatisierte Massensignatur-Services sowie Online-Signaturerstellung und -prüfung zur Verfügung.

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Aktualisierungsdatum: 03.04.2017
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