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Basiskomponente Zentrales Content Management System (ZCMS)

Was ist ein Content Management System?

Content Management Systeme (CMS) unterstützen die Erstellung und den Betrieb von Internetauftritten. Sie stellen umfangreiche Funktionen bereit, mit denen eine einfache, sichere und wirtschaftliche Erfassung und Verwaltung (englisch »Management«) des Inhalts (englisch »Content«) von Internetauftritten möglich wird. Ein CMS besteht aus einer Software-Anwendung und den zugehörigen organisatorischen Festlegungen.

Warum ist ein CMS nötig?

Die Internetauftritte mit der gemeinsamen Adresse sachsen.de stellen den wichtigsten Kommunikationskanal der sächsischen Landesverwaltung im E‑Government dar. Sie dienen dazu, den Bürgern und Unternehmen Informationen und Dienstleistungen der Landesverwaltungen bereitzustellen. An die thematischen Internetauftritte (Themenportale) und Behördenauftritte unter sachsen.de werden hohe Qualitätsforderungen gestellt. Dabei geht es gleichermaßen um einen hohen Nutzen der Online-Angebote für Bürger und Unternehmen als auch um leichte Bedienbarkeit für alle Nutzer. Mit sachsen.de soll der Freistaat Sachsen einheitlich und positiv im Internet repräsentiert werden.

Angesichts vieler Zehntausend Internetseiten, die von den sächsischen Landesbehörden publiziert werden, ist es mittlerweile unmöglich geworden, diese hohen Qualitätserwartungen mit vertretbaren Aufwand manuell – also ohne unterstützende Werkzeuge – zu erfüllen. Hier setzt das CMS an: Die Internet-Redakteure in den Behörden werden von vielen technischen Aufgaben befreit, die das System übernimmt. Sie erhalten leistungsfähige Funktionen, um Texte, Abbildungen oder andere Inhalte zu erfassen, auf Internetseiten anzuordnen und in gesicherter technischer Qualität im Internet bereitzustellen.

Mit dem CMS kann die Redaktion zudem leicht auf mehrere Redakteure verteilt werden. Dabei können differenzierte Verantwortungen zugewiesen werden. Das CMS sichert die Einhaltung der verwaltungsinternen Abläufe zur Qualitätssicherung und Freigabe von Online-Angeboten.

Woraus besteht das Zentrale Content Management System (ZCMS) in Sachsen?

Die Sächsische Staatsregierung stellt für alle öffentlichen Verwaltungen im Freistaat ein Zentrales Content Management System bereit. Dafür wurde das System RedDot CMS ausgewählt. Der Betrieb des ZCMS erfolgt auf der E‑Government-Plattform des Freistaates Sachsen.

Welche Vorteile bringt der Einsatz des ZCMS in den Landesbehörden?

Optimale Wirtschaftlichkeit

Der Einsatz eines CMS für die Verwaltung von Internetauftritten reduziert die nötigen Aufwände erheblich. Im Vergleich mit anderen Systemen, die in den Landesbehörden selbst betrieben werden könnten, bietet das ZCMS eindeutige Wirtschaftlichkeitsvorteile: Das System wird kostenfrei bereitgestellt und betrieben. Es sind also keine Investitionen notwendig und es entfallen alle Aufwendungen für den technischen Betrieb des CMS.

Zudem ist das zentrale CMS bereits optimal darauf vorbereitet, Internetauftritte nach der für alle Landesbehörden verbindlichen Gestaltungsrichtlinie zu erstellen.

Mehr Qualität

Mit dem ZCMS werden mit einem Musterprojekt Seitenvorlagen bereitgestellt, aus denen unmittelbar Internetauftritte der Landesbehörden abgeleitet werden können, die konform zur Gestaltungsrichtlinie sind. Das Prinzip des ZCMS unterstützt die Redakteure in den Behörden dabei, diese gesicherte Qualität auch im laufenden Betrieb zu erhalten.

Leistungsfähiger und sicherer Betrieb

Die sächsische E-Government-Plattform wird im Auftrag des Freistaates von einem Dienstleister professionell betrieben. Dies bedeutet vor allem hohe Ausfallsicherheit, leistungsfähige Rechentechnik und optimale Betreuung in der Anwendung des ZCMS.

Garantierte Unterstützung

Die Landesbehörden können beim Einsatz des ZCMS auf eine umfassende Unterstützung vertrauen:

Zukunftsfähiges Engagement

Das ZCMS wird kontinuierlich weiterentwickelt, durch neue Werkzeuge ergänzt und systematisch mit den anderen Basiskomponenten der E‑Government-Plattform verbunden. So können heute bereits Informationen aus dem Dienstleistungsportal Amt24 dynamisch in das CMS und damit in Internetauftritte eingebunden werden. Das wird künftig auch für Formulare, Geodatenanwendungen und viele andere zentrale Dienste möglich sein.

Das gemeinsame Engagement im Zentralen CMS gibt die Möglichkeit, die praktischen Erfahrungen der Landesbehörden in die Weiterentwicklung des Systems einfließen zu lassen. Damit werden Synergien erschlossen, die allen Behörden helfen, E‑Government leistungsfähig, modern und wirtschaftlich zu entwickeln.

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Dokumentablage als Illustration für Basiskomponente ZCMS

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Informationsblatt ZCMS

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Staatliche Behörden

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