E-Government-Plattform
Zentrale E-Government-Infrastruktur der sächsischen Verwaltungen
Der Freistaat Sachsen stellt seinen Verwaltungen zentrale Softwarekomponenten für E-Government bereit, die aus Wirtschaftlichkeitsgründen nicht mehrfach aufgebaut werden sollen. Diese Basiskomponenten bilden die sächsische E-Government-Plattform. Sie sind über sichere Verwaltungsnetze mit den internen IT-Verfahren der Landes- und Kommunalverwaltungen verknüpft.
Die sächsische E-Government-Plattform: Zusammenwirken von Basiskomponenten und sicheren Netzen
(© Sächsische Staatskanzlei, E-Government-Zentrum)
Die Elemente der E-Government-Plattform:
E-Government-Basiskomponenten
InfoHighway der sächsischen Landesverwaltung
Kommunales Datennetz Sachsen
Systematische und anforderungsgerechte Entwicklung
Die Mehrzahl der Basiskomponenten der E-Government-Plattform steht im Regelbetrieb zur Verfügung, weitere wurden im Laufe der Jahre 2007 und 2008 in Betrieb genommen. Der Freistaat Sachsen wird die Plattform und ihre Komponenten kontinuierlich weiterentwickeln. Die fachliche Leitung dessen liegt beim E-Government-Zentrum der Sächsischen Staatskanzlei.
Professioneller Betrieb
Die sächsische E-Government-Plattform wird zentral betrieben. Um ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit der Plattform zu gewährleisten steht hoch verfügbare Rechentechnik in einem professionellen Rechenzentrum zur Verfügung. Die Anforderungen an die Betriebsqualität sind über Service Level spezifiziert. Für die Steuerung der betrieblichen Prozesse ist eine Leitstelle E-Government-Plattformbetrieb in der Landesverwaltung eingerichtet worden.
Kostenfreie Verfügbarkeit
Die Komponenten der E-Government-Plattform stehen den Behörden der sächsischen Landesverwaltung kostenfrei zur Verfügung. Auch die sächsischen Kommunalverwaltungen können die E-Government-Plattform und ihre Basiskomponenten bis einschließlich 2010 kostenfrei mitnutzen, sofern dem Freistaat aus dieser Nutzung keine zusätzlichen Kosten entstehen.

