Inhalt
E-Government-Strategie
E-Government wird in Sachsen auf der Basis klarer strategischer Orientierungen entwickelt, die von der Sächsischen Staatsregierung, von den Landes- und Kommunalverwaltungen getragen werden.
Zur Zeit werden die in den Jahren 2003 und 2004 verabschiedeten staatlichen und kommunalen E-Government-Strategien evaluiert und fortgeschrieben. Ziel ist die Erarbeitung einer gemeinsamen E-Government-Strategie und -Umsetzungsplanung der sächsischen Landes- und Kommunalverwaltungen.
Die nachfolgend dargestellten Prämissen bestimmen die sächsische E-Government-Entwicklung.
E-Government als Schwerpunkt der Landespolitik
Die Sächsische Staatsregierung betrachtet E-Government als Aufgabe von strategischer Bedeutung für den Lebens- und Wirtschaftsstandort Sachsen. E-Government wird daher systematisch entwickelt und gefördert.
Schwerpunkt der Landespolitik
E-Government als integraler Bestandteil der Verwaltungsmodernisierung
E-Government wird in Sachsen als wesentliches Mittel einer notwendigen Verwaltungsmodernisierung verstanden. Im Mittelpunkt steht dabei die Neugestaltung von Verwaltungsprozessen.
Integrierte Verwaltungsmodernisierung
Konsequente Nutzerorientierung im E-Government
E-Government-Angebote müssen an den Nutzenserwartungen der adressierten Nutzer ausgerichtet werden, um die für die Verwaltungsmodernisierung erwarteten Effekte tatsächlich zu erreichen.
Konsequente Nutzerorientierung
Kooperative E-Government-Entwicklung
E-Government kann nicht nachhaltig aus der Perspektive einzelner Verwaltungen entwickelt werden. Statt dessen ist intensive Kooperation notwendig: von der europäischen Ebene über bundesweite Initiativen bis hin zur engen Zusammenarbeit der Landes- und Kommunalverwaltungen.
Kooperative Entwicklung
Fachübergreifender Ansatz im E-Government
Als interdisziplinäre Aufgabe setzt E-Government Kompetenz in Handlungsfeldern zusätzlich zu Verwaltungsmanagement und Informationstechnologie voraus: Auch Marketing, Personalpolitik, Qualitäts- und Wissensmanagement werden adressiert.
Fachübergreifender Ansatz
Leistungsfähige technische E-Government-Infrastruktur
Immer komplexere Aufgabenstellungen im E-Government machen einen systematischen Ausbau der technischen Infrastrukturen erforderlich. Die intensivere Nutzung von E-Government in den Verwaltungen erzwingt noch wirtschaftlicheres Agieren.
Leistungsfähige technische Infrastruktur
Intensivierte E-Government-Kommunikation
Sowohl E-Government als komplexe Aufgabe der Verwaltungsentwicklung insgesamt als auch jedes einzelne E-Government-Angebot haben Kommunikations- und Vertriebsaufgaben zur Folge.
Intensivierte Kommunikation
Mitarbeiterorientierung und -beteiligung
Voraussetzung für erfolgreiches E-Government sind motivierte und qualifizierte Mitarbeiter. Auch aus dieser Perspektive ergibt sich die besondere Verantwortung der Führungskräfte in den sächsischen Verwaltungen für erfolgreiches E-Government.
Mitarbeiterorientierung und -beteiligung